DER BLICK VON UNTEN DURCH DIE BAUMKRONE IN DEN HIMMEL  nominiert für den Alpha Literaturpreis 2017

Pressestimmen
"Ein poetisches, stilles und dichtes Buch, das einen hohen Fesselungsgrad besitzt. Eine Parabel über das Vergehen der Zeit, die am Ende kaum mehr eine Rolle spielt. Ein wunderbares Buch, das an die Traditionen des 19. Jh. anknüpft, aber dennoch höchstmodern ist. Breite Empfehlung."
(Rudolf Kraus, Bücherschau)

"Die Wanderung des Erzählers wird eine innere und äußere, eine gedankliche wie physische, eine räumliche wie zeitliche, deren Dimension weit über den äußeren Schein hinausgeht. Darin liegt die eigentliche Faszination des Buches."
(Eva Unterhuber, BüchereiNachrichten)

"'Der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel' glänzt mit einprägsamen Bildern, lässt sich auf alle Sinne ein."
(Eva Walisch, Profil)

All die Stationen, die in wachsamen Bildern auch durch Ungarns Dörfer führen, nimmt Andreas Kurz nicht als reiner Beobachter hin; er nimmt teil. Die Leserin und den Leser lässt er dabei ganz nahe an sich heran. 
(Burgenländische Volkszeitung)

"Es sind kurze Ausschnitte, die wir erzählt/gezeigt bekommen, häufig werden ganze Abschnitte, aber vor allem die Abschlüsse kleiner Erlebnisse ausgespart, was aus Begegnungen und Unwägbarkeiten literarische Sequenzen werden lässt, die sich schließlich zu einer, ja vielleicht, Umschreibung des Wegs, der Strecke, der Wanderung fügen, die mehr ist als ein Bericht, nämlich Literatur. Poetische Betrachtungen der Landschaft, Natur, Schönheiten (...), in Satzkonstruktionen, die wie ein Wechselschritt im Gehen, ein Hopser mitten im Satz wirken. Auch wird in einzelnen Episoden immer wieder die Chronologie des Erzählten durchbrochen, was einen überraschenden, erfrischenden Effekt hat, lässig und doch auch genau."
(Angelika Reitzer, Buchmagazin Literaturhaus Wien)

"Statt eines Reiseberichts erzählt Andreas Kurz in einer raffinierten Anordnung von drei Handlungssträngen, kurzweilig und mit Witz. Es gelingt ihm Bilder abzurufen und sie zu verankern."
(Günter Encic, ORF Radio Steiermark)

"So dicht und poetisch ... eine Schule des Gehens und Sehens."
(Helmuth Schönauer, Buchkultur)

"'Der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel' ist ein nachdenkliches, manchmal privates, auch politisches Buch, ein überzeugendes Plädoyer für die achtsame Erkundung des Hinterlandes, im geographischen wie psychologischen Sinn."
(Vorarlberger Zeitung)

"Andreas Kurz ist ein präziser Beobachter und erzählt mit lakonischem Humor vom Weggehen, Innehalten, Ankommen, aber auch vom Vergehen der Zeit. Macht Lust aufs ergebnisoffene Unterwegssein.“ 
(Julia Schafferhofer, Kleinen Zeitung)

"Wir finden uns nicht nur wieder in den Erlebnissen, wir sind es selbst, die sich da erinnern, die da auch ein bisschen trauern um Vergangenes und die loslassen lernen müssen, ohne ständig zu fliehen."
(Julius Burghardt u. Lena Matzeit, Pfeil&Bogen)

"Andreas Kurz verdichtet seinen Reisebericht zu ästhetischen Denkbildern." 
(Philipp Hartmann,  Kreuzer Leipzig)

Aktuelle Termine (Lesungen)

  • 9. Oktober 2017, 17:00, Pécs, Lenau Haus
  • 10. Oktober 2017, 16:00, Szeged, Österreich-Bibliothek
  • 11. Oktober 2017, 18:30, Budapest, Österreichisches Kulturforum
  • 12. Oktober 2017, 19:00, Budapest, Eötvös-Loránd-Universität
  • 01. November 2017, 19:00, Staatliche Universität Tjumen (Russland)

„Der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel“

cover_blickEine Umschreibung. Droschl, 2017

„Drei Wochen im Sommer, eine Wanderung zu Fuß von Wien nach Budapest: Andreas Kurz beschreibt mit großer sinnlicher Intensität, was ihm in der Mitte Europas begegnet, Landschaften, Menschen, Stimmungen, Erinnerungen. Von den Donau-Auen östlich von Wien über den Neusiedlersee und die fruchtbaren Gegenden Westungarns bis zum Touristenrummel am Balaton, durch menschenleere Steppen bis zur großen Kathedrale von Esztergom.

Warum gehen wir auf Reisen? Abenteuerlust und Neugier einerseits, aber auch der Abstand zu und die Aufarbeitung von gescheiterten Liebesbeziehungen. Und so wird diese Reise nach Budapest eine Neuschreibung der Geschichte mit Irma, während der Erzähler gleichzeitig in zahllosen Details beobachtet, wie auf politischer Ebene auch die Länder permanent ihre eigene Geschichte umschreiben, je nach Interessen und Absichten.

Der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel ist eine auf vielen Ebenen berührende Erzählung über das Vergehen der Zeit, über ihren Stillstand in den Momenten der Fülle, über Erinnerungen und Selbsttäuschungen – und atmet eine große Zuneigung zu Menschen und Dingen, zu allem, was uns täglich zufällt.“ (Aus der Verlagsankündigung)

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