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 JETZT AUF DVD:  “freiräumen” 

freiraeumen_DVDdie erfolgreiche doku von Andreas Kurz Ist jetzt im Falter-Verlag auf DVD erhältlich

mit viel Bonusmaterial („Guerilla Gardening“ in Wien, „Food Coop“, „Dumpstern“ etc.) /  mit Kurzfilm „Raum!“ (2015) über die aktuellen Entwicklungen rund ums OKH Vöcklabruck / mit Musik von Besuchern des Bock Ma’s Festivals

Der Dokumentarfilm „freiräumen. die politik des do-it-yourself“ machte vor zwei Jahren Furore, befasst er sich doch kultur- und gesellschaftspolitischen Konflikten in Vöcklabruck. Im Zentrum des Films von Regisseur Andreas Kurz steht die Entstehung des Offenen Kunst- und Kulturhauses in der Hatschek-Stiftung und das Timelkamer Bock Ma’s Festival. „freiräumen“ erhielt hervorragende Kritiken und lief in heimischen Programmkinos sowie in internationalen Filmreihen von Budapest bis Shanghai. Nun ist der Film im Falter-Verlag als DVD erschienen und wird am 19.09. im OKH präsentiert.

Neben der neuen Kurz-Doku „Raum!“, die den aktuellen kulturpolitischen Entwicklungen rund ums OKH nachgeht, beinhaltet die DVD auch sehenswerte Bonus-Filme über alternativgesellschaftliche Initiativen wie „Guerilla Gardening“ und „Food Coops“. Diese kurzen Beiträge sollen aufzeigen, dass es sich immer lohnt, über neue Wege nachzudenken und auch mal etwas auszuprobieren, dass nicht den Konventionen entspricht, so Produzent und Kameramann Mario Hengster.

Besonders reizvoll sind die zahlreiche Live-Aufnahmen bekannter Bands wie Wanda, Bunny Lake, A.G.Trio, Christoph und Lollo, die zusammen mit prominenten Protagonisten wie Ute Bock, Josef Hader, Robert Misik, und Politiker wie LH Josef Pühringer und BGM Herbert Brunsteiner dem Film eine Bedeutung verleihen, die weit über den Bezirk Vöcklabruck hinausreicht.

„freiräumen. die politik des do-it-yourself“, DVD mit umfangreichem Booklet, Falter-Verlag, EUR 16,90. Erhältlich auf amazon.at, shop.falter.at und im gut sortierten Fachhandel.

DVD im Falter-Verlag

DVD bei Amazon

 

UNGARN // HOLLYWOOD // EXIL

FILMABEND IM OFFENEN KUNST- UND KULTURHAUS VÖCKLABRUCK

Fr. 17.04. / Sa., 18.04, jeweils 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Die vierte Ausgabe von 4840 Frames spannt einen Bogen von aktuellen ungarischen Perspektiven bis hin zur Exilarbeit ungarisch-österreichische Filmemacher*innen im Zuge des Zweiten Weltkrieges.

Am Freitag, 17. April gibt es im OKH einen Ausschnitt aus dem BestOf Programm des International Jameson CineFest zu sehen, das seit 2004 jährlich in Miskolc stattfindet. In den Kategorien Kurzfilm, Animation und Dokumentation werden bis zu 60 Filme aus aller Welt präsentiert, die Filmemacher*innen sind dabei nicht älter als 35 Jahre.

Am Samstag, 18. April, stellt Produzent, Regisseur und Kurator der CineClassics Programmreihe des Cinefest Péter Muszatics unter dem Titel “Molnar, Wilder, Curtiz und Co. – Wie Österreich-Ungarn Hollywood prägte” seine aktuelle Forschung über die ungarisch-jüdische Migrationsgeschichte Hollywoods vor. Es folgt das Screening von “Hanussen”, einem Spielfilm von István Szabó aus dem Jahr 1988. Mit Klaus Maria Brandauer in der Titelrolle erzählt der Film die wahre Begebenheit des Zugführers Klaus Schneider. Nach einer schweren Verletzung am Kopf endteckt dieser seine hellseherische Gabe und tritt fortan unter dem Namen “Hanussen” als Varieté-Illusionist auf. Ungeachtet seiner jüdischen Herkunft und seinem politischen Desinteresse steigt Hanussen bald zum Propheten Hitlers auf und findet sich wieder in einem persönlichen Überlebenskampf zwischen Macht und Moral.

Kuratiert von Andreas Kurz

Freitag, 17. April 19:30
Best of Miskolc 2014, tba

Samstag, 18. April, 19:30
Vortrag&Gespräch: “Molnar, Wilder, Curtiz und Co. – Wie Österreich-Ungarn Hollywood prägte”
Film: “Hanussen” Regie: István Szabó, 116 min, AT/DE/ HU 1988

Einritt: ein Abend 5€, beide Abende 7€, Abendkassa.

 

 

CHINESE DREAM

Radiosendung auf ORANGE 94,0 und RADIO SALZKAMMERGUT

Sendetermine: Mi, 18.02., 20:00 Uhr (Radio Orange), N.N. (Radio Salzkammergut)

Kein Tag, an dem in den Medien nicht von China die Rede ist, Peking, Shanghai und Hongkong stehen dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch das Regierungsmotto von Xi Jinping “Chinese Dream” ist bekannt, ein recht uniformer Traum allerdings von Stabilität, Kleinfamilie, Kaufkraft und prosperierender Wirtschaft. Hat Deng Xiaoping noch gesagt, es sei keine Schande, reich zu sein, gilt es in Shanghai, wo ich die letzten beiden Jahre lebte, eher als Schande, nicht den Versuch zu unternehmen, reich zu werden. Wo verstecken sich die nicht-normierten Träume? Wo sind die Abweichungen und der Eigensinn?

Eine Sendung von Mischa G. Hendel und Andreas Kurz

Link zur Sendungsbeschreibung

 

GÖTTIN // KAMPF // CHINA

Filmabend im Offenen Kunst- und Kulturhaus Vöcklabruck

Fr, 27.02., 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Das OKH Vöcklabruck lädt zu einem Abend ein, der im Zeichen des chinesischen Films steht. Gezeigt werden der Stummfilmklassiker  „Shennü“ (神女, Die Göttin) von 1934, sowie eine Episode aus der aktuellen Produktion „Tian Zhu Ding“ (天注定, Ein Hauch der Sünde) des chinesischen Regiestars Jia Zhanke. Letztgenannter Film wurde wegen seiner kritischen Darstellung in China verboten. Auch „Shennü“ hatte seinerzeit mit der Zensur zu kampfen, und die Hauptdarstellerin, Ruang Lingyu, nahm sich aufgrund der offentlichen Anfeindungen kurz nach der Premiere das Leben.

Ursula Wolte, die viele Jahre als Gattin des österreichischen Botschafters in China verbrachte und schon mehrmals Retropsektiven des chinesischen Films für die Viennale zusammenstellte, wird sowohl eine Einführung geben als auch für eine anschließende Diskussion zur Verfügung stehen.

Eine Veranstaltung von 4840 frames und Andreas Kurz.

Veranstaltungsinfo

Plakat (PDF)

 

LAUFENDE PROJEKTE

Zwei Arbeiten beschäftigen mich derzeit: Ein Filmprojekt mit dem Arbeitstitel “Gesammelte Welt” und die Reisegeschichte “Die Umschreibung”.

Der FILM beschäftigt sich mit dem Thema Privatfotografie und ist eine Zusammenarbeit von Mario Hengster und Andreas Kurz.

“Schließlich aber drangen von überallher Geschäftsleute in den Stand der Berufsphotographen ein, und als dann späterhin die Negativretusche, mit welcher der schlechte Maler sich an der Photographie rächte, allgemein üblich wurde, setzte ein jäher Verfall des Geschmacks ein. Das war die Zeit, da die Photographiealben sich zu füllen begannen.” (Walter Benjamin)

 

Die ERZÄHLUNG “Die Umschreibung oder der Blick von unten durch die Baumkrone in den Himmel” (voraussichtlich ca. 300 Seiten) basiert auf einer Wanderung, die Andreas Kurz im Sommer 2012 gemacht hat: Von Wien über Neusiedlersee, Balaton, Székesfehérvár und Esztergom bis Budapest.

“Eine Lebensart immerhin habe ich geschafft: Das Gehen.” (Peter Handke)

Beide Projekte sollen im Jahr 2015 fertiggestellt und 2016 publiziert werden. Mehr Infos dazu hier in Kürze…